LIFESTYLE

Fernweh (und Ankündigung)


Hallo ihr Lieben,

heute geht's mal nicht um Ernährung, gesundes Leben und dem ganzen Pie-Pa-Po ;-)
Diesmal habe ich Buchtipps für euch.

Umso näher der Sommer rückt, umso größer wird das Fernweh. Ich reise unglaublich gerne und liebe es andere Kulturen und Sprachen kennen zu lernen. Einer meiner größten Träume ist es, einmal für eine Zeit lang nach Barcelona oder Madrid zu gehen, dort zu leben und zu arbeiten. Doch so einfach wie das bei "Goodbye Deutschland" immer aussieht ist das Ganze leider in der Realität dann doch nicht ganz ;-) Aber ich arbeite darauf hin... Habt ihr auch ein Land oder eine Stadt die ihr unbedingt mal besuchen wollt oder in der ihr leben möchtet ? Oder habt ihr sogar schon mal den Schritt gewagt in ein anderes Land umzuziehen?

Allen denjenigen die bisher "nur" davon träumen, denen die Zeit oder auch das Geld fehlt um einfach mal für eine bestimmte Zeit "Bye Bye Germany" zu sagen, kann ich die Buchreihe "Ein Jahr in..." vom Herder-Verlag empfehlen.
In jedem Buch beschreibt ein Reporter, der ein Jahr in einer bestimmten Stadt gelebt hat ,die Eindrücke, Erlebnisse und Erfahrungen die er in der jeweiligen Region gemacht hat - eine Art Tagebuch sozusagen. Es werden Land, Leute, Gebräuche und der Alltag charakterisiert und beschrieben. Auch Probleme mit der anderen Kultur und Mentalität werden angesprochen und realistisch vermittelt.
Ich bin ein riesen Fan dieser Buchreihe und habe inzwischen schon 6 Exemplare. Was ich auch toll finde ist die große Range; von Ibiza, über Stockholm bis New York ist eigentlich für jeden seine Stadt dabei :-)
Ich muss aber auch dazu sagen, dass die Qualität der Bücher etwas von dem jeweiligen Reporter abhängt. Bei dem einen Buch habe ich mich besser in das "Leben" versetzt gefühlt als bei einem anderen.

Wenn ihr also auch so an Fernweh leidet wie ich, schafft euch eins dieser Bücher an und es ist fast so als wäre man selbst dort ;-)

Viel Spaß beim lesen.

So , jetzt noch kurz was in eigener Sache: Ich werde die nächsten Wochen leider nicht so aktiv sein können, da ich mich für eine sehr wichtige Prüfung vorbereiten muss. Wann das durch ist bin ich aber natürlich wieder für euch da und es geht noch besser weiter als bisher, ich plane u.a. einen eigenen YouTube-Channel und arbeitet an einem Buch-Projekt (yay :-) ). Wenn ihr in der kurzen "Pausen-Zeit" trotzdem weiter auf dem neusten Stand bleiben und alles hautnah miterleben wollt, dann folgt mir doch auf Instagram und/oder Snapchat (bei beidem findet ihr mich unter jasmina.flora). Und ab Juli bin ich auch hier wieder voll und ganz aktiv. Ich freu mich auf euch :-)

Bis bald,

Eure Jasmina


                                






Gesunde Ernährung = Gesunder Geist 



Hallo ihr Lieben,
den uralten Spruch „Ein gesunder Geist lebt in einem gesunder Körper“ kennt wohl jeder von uns, und ja er ist, wie gesagt, uralt und vielleicht auch etwas abgeschmackt. Aber er ist wahr!
Wer kennt das nicht: Man isst genüsslich seine Lieblingspizza, jeder Bissen ein Gedicht, man kriegt kaum genug davon… Aber spätestens nach dem allerletzten Bissen kommt dieses träge Gefühl, es fühlt sich an als ob man einen Stein verschluckt hätte, man fühlt sich aufgebläht und aufgepumpt. Dieses Gefühl hält an, mindestens 2-3 Stunden, manchmal sogar länger. Und jetzt stelle dir vor, du isst diese Pizza jeden Tag….


Genauso machen es viele Menschen heutzutage:  Es wird sich zum Frühstück ein fertiges Sandwich beim Bäcker gekauft, mittags beim McDrive gehalten und sich abends zum gemütlichen Fernsehabend eine Pizza in den Ofen geschoben. Jeden Tag dieses Völlegefühl, dieser aufgeblähte Bauch ; einfach Unwohlsein.  Irgendwann fängt das Gefühl des Unwohlseins an sich auch mental bemerkbar zu machen. 

All diese „Fast Food“ – Gerichte (dazu zähle ich auch  Tütensuppen, Fertigsaucen, Mikrowellengerichte usw.) enthalten Gluten, massenhaft raffinierten  Zucker (selbst in den eigentlich herzhaften Gerichten ist eine Unmenge an Zucker enthalten!) und chemische Konservierungsstoffe.  Wie der Mensch z.B. auf eine überhöhte Dosis Zucker reagiert, kann man sehr gut bei Kindern beobachten: Sie werden extrem aufgedreht, rastlos, manche sogar aggressiv. Und nein, nur weil man aus den Kinderschuhen herausgewachsen ist, ändert sich das leider nicht.  Viele wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Zusatzstoffe im Fast Food nicht nur aggressiv, müde, träge sondern auch depressiv machen können.  Ein wissenschaftliches Experiment von Joseph Garner (Professor der Tierwissenschaften) macht dies deutlich: Er gab Mäusen eine stark zuckerhaltige  und tryptophanlastige Nahrung. Nach einiger Zeit zeigten selbst vorher komplett verhaltensunauffällige Nager Verhaltensstörungen in dem sie sich die Haare ausrissen und vermehrt stark kratzten. 

Diese Erfahrung habe ich auch gemacht.


Seit meiner frühen Jugend war ich oft gereizt, lust- und antriebslos, bin wegen allem und jedem an die Decke gegangen, war fast schon depressiv.  Okay Pubertät  mag man da denken. Dachte ich auch, „wird schon“. Aber es wurde leider nicht… Nach zahlreichen vergebenen Arztbesuchen, las ich irgendwann einen Artikel über die Auswirkungen der Ernährung auf das eigene Wohlbefinden.  Ich beschloss es auszuprobieren, ich wollte einfach dass es mir besser geht – ich war diese ständigen Stimmungsschwankungen nur noch satt (im wahrsten Sinne des Wortes!). Also „reinigte“ ich meinen Kühlschrank von allem Ungesunden: Ketchup, Fertigpudding, Sahnejoghurt, abgepackte Wurst, Softdrinks… Alles ab in die Tonne! Als ich dann in den komplett leeren Kühlschrank blickte verlor ich erst einmal wieder die Motivation „was soll ich denn jetzt überhaupt noch essen…?!“ ! Aber ich wollte ja nicht mehr negativ denken, also zwang ich mich auf und fuhr mit dem Rad zum nächsten Supermarkt. Ich glaube so lange habe ich noch nie in einem Lebensmittelgeschäft verbracht (nein, wahrscheinlich noch nicht mal in einem Modehaus), ich guckte mir jedes Teil was ich mitnehmen wollte genau an und studierte die Zutatenliste bevor es in meinem Einkaufskörbchen landete. Natürlich ist das mühsam und nervig alle Lebensmittel genau durchzuleuchten bevor man sie kauft, machen wir uns nichts vor – mal eben schnell eine Tiefkühlpizza einzupacken ist weniger zeitintensiv, klar. Aber ich wollte ja diese Sache „mit dem besser essen = besser fühlen“ austesten , also war es die Zeit auch wert.  Und zu meinem Erstaunen stellte ich an der Kasse fest, dass es ja doch mehr als genug gab was ich noch essen durfte ;-)
So in etwa sah meine Ausbeute nach dem Supermarkt-Marathon aus:
Gar nicht mal so schlecht, oder?!


Ich stöberte etwas im Internet und habe schnell einige passende Rezepte gefunden. Wenn man Sahnesaucen, Fett im Überfluss und Zucker in unappetitlichen Mengen gewohnt ist, schmecken die „gesunden“ Gerichte am Anfang etwas fad und trocken- ich möchte nichts schöner darstellen als es tatsächlich war. Aber durch’s experimentieren mit verschiedenen Gewürzen (Zimt & Vanille zum „süßen“ z.B), Kräutern und gesunden Ölen (z.B. Kokosöl), wurde auch das mit der Zeit besser. Und inzwischen muss ich sagen, wenn ich mal bei der berühmten Fast Food Kette mit dem „M“ bin, schmecken mir die meisten Sachen schon gar nicht mehr. Ein gutes Zeichen endlich von der „Drogen“  Zucker & Konservierungsstoffe los zu sein.

Durch die Gerichte mit viel frischem Obst und Gemüse war ich anfangs Stammgast auf meiner Toilette. Mein Körper, im speziellem mein Magen-Darm-Trakt, waren die natürlichen Ballaststoffe und die Rohkost nicht gewöhnt .Plötzlich kam mein Körper auf natürlichem Wege ans arbeiten, da rebellierte er natürlich erst mal. Zu der Zeit war meine Motivation auch fast im Keller; wer hat schon Lust jede Stunde auf’s Klo rennen zu müssen?! Aber ich hielt durch (zum Glück)! Nach gut 2 Wochen hatte sich auf das Problem erübrigt und meine Verdauung spielte sich auf ein gesundes Maß ein.

Nach ein paar Wochen mit der neuen, gesunden Lebensweise fühlte ich mich tatsächlich besser, mental wie körperlich. Natürlich nahm ich durch die Ernährungsumstellung einige Kilos ab (worüber ich mich freute, keine Frage, aber was nicht meine Motivation war), aber viel essenzieller für mich war das Wohlbefinden. Ich fühl mich seitdem fit, motiviert, komme morgens besser aus dem Bett - ich fühle mich einfach wohl und ausgeglichen! Experiment geglückt ;-)

Bildlich dargestellt kann man „gesunde Ernährung“ so beschreiben:


Kurz gefasst: Viel frisches Obst und Gemüse, viel Wasser und/oder ungesüßten Tee, viel Eiweiß, relativ wenig Kohlenhydrate und kaum Süßigkeiten bzw. Fast Food (industriellen  Zucker).


Ich finde solche Verallgemeinerungen aber immer etwas gefährlich! Jeder Körper ist und reagiert anders, deshalb finde ich es falsch zu sagen „ab jetzt keine Kohlenhydrate mehr!“ oder ähnliches. Natürlich stimmt es, dass wenn man auf eine Übermenge an Kohlenhydraten verzichtet,  relativ schnell sein Gewicht reduzieren kann. ABER Kohlenhydrate sind essenziel für unseren Körper. Ohne sie könnten wir nicht „funktionieren“, sie sind sozusagen der Brennstoff für unseren Motor. Einige kommen mit der Reduktion der Kohlenhydratzufuhr besser klar als andere. Viele fühlen sich durch den Verzicht schlapp, müde und kraftlos. Und das ist nun wirklich nicht der Sinn der Sache! Man soll sich besser und gut fühlen und nicht ausgelaugter als vorher! Deshalb kann ich dir nur den Rat geben es individuell auszutesten wie du mit der Ernährungsform zu recht kommt!
Ich persönlich bin ein totaler Kohlenhydrate-Fan und Verfechter, es kommt eben nur darauf an WELCHE ART man zu sich nimmt. Weizenprodukte sollten durch Vollkornprodukte aus Dinkel- oder Hafermehl ersetzt und raffinierter Zucker gemieden werden.  Dann klappt die Gewichtsreduktion selbst mit Kohlenhydraten (ja, sogar abends kannst du sie essen ;-) ) – ich spreche aus eigener Erfahrung. Aber wie ich eingangs schon erwähnte, ist jeder Körper anderes. Deshalb musst du selbst ausprobieren mit welcher Ernährungsweise du am besten klar kommst und womit du dich am wohlsten fühlst.

WICHTIG: Eine gesunde Ernährung kann helfen sich besser zu fühlen, ist aber KEINE Alternative zu einer professionellen Therapie! Scheue dich bitte nicht bei schwer wiegenden Problemen einen Therapeuten aufzusuchen bzw. euch professionelle Hilfe zu suchen!

Ich hoffe der Artikel hat euch gefallen und vielleicht auch etwas geholfen!

Bis bald,

Eure Jasmina 








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